Die "Rote Gruppe" des katholischen Kindergartens
aus Nörten-Hardenberg besuchte
am Donnerstagmorgen die Feuerwehr Nörten-Hardenberg im Eckartsweg.
Kerstin Thiele (Brandschutzausbilderin, FF
Sudershausen) konnte 20 Kindergartenkinder und 3 Kindergärtnerinnen
im großen Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses begrüßen.
Von der FF Nörten-Hardenberg waren zur Unterstützung Bernd Magnus
(Ortsbrandmeister und Brandschutzausbilder), Tobias Nolte-Pagel (Gemeindefeuerwehrpressewart),
Claudia Magnus und Torben Hamel anwesend, um den Kindern praktische
Beispiele zu zeigen.
Bei einem Stuhlkreis wurden die Gefahren von
Feuer und Rauch angesprochen, das richtige verhalten im Brandfall
und das richtige absetzen des Notrufes über die Telefonnummer 112 wurde
geübt.
Nachdem der Notruf richtig abgesetzt wurde konnten die Kinder erleben, wie
die Feuerwehrkameraden alarmiert werden.
Da in Nörten-Hardenberg die Sirenen nicht mehr ausgelöst werden, wurde den
Kinder erklärt, dass jeder Feuerwehrmann
einen Funkalarmempfänger bei sich trägt und dass dieser im Alarmfall
"Piepst" und mit einer Durchsage den Kameraden die Einsatzart mitteilt.
Um
den Kindern dieses zu verdeutlichen, wurde der Meldeempfänger des
Ortsbrandmeisters zur Probe
mit einer Durchsage der Einsatzleitstelle in
Northeim, wo der Notruf abgesetzt wurde, ausgelöst.
Nach der Alarmierung wurde von Claudia Magnus
und Torben Hamel gezeigt,
was die Feuerwehrkameraden im Einsatzfall entsprechend anziehen müssen,
dabei durften die Kinder helfen.
Für den "Brandeinsatz" wurde den Kinder das tragen von Atemschutz gezeigt
und dass sie im Realfall vor den Atemschutzgeräteträgern,
die unter der
Ausrüstung für die Kinder ungewohnt aussehen und dabei komische Geräusche
machen, keine Angst haben müssen.
Sie durften den Atemschutzgeräteträge "Torben" während er mit dem
Atemschutzgerät durch den Raum ging anfassen,
sodass sie lernen konnten, keine Angst vor dem Atemschutzgeräteträger zu
haben.
Zum Abschluss sind alle in die Fahrzeughalle
gegangen, wo alle sich die Feuerwehreinsatzfahrzeuge
anschauen konnten und sich natürlich auch in die Fahrzeuge setzen durften.
Alle Kinder konnten in den Feuerwehrautos sitzen, welche für einen kurzen
Moment mal
Blaulicht und Martinshorn an hatten, was für die meisten Kinder natürlich
ein echtes Highlight war.
Wir hoffen, dass es allen Kinder und deren
Kindergärtnerinnen Spaß gemacht hat, dass das erlernte
der Brandschutzerziehung im hoffentlich nie eintretenden Ernstfall
entsprechend umgesetzt wird
und Menschenleben retten kann.
Das Erlernte kann im Ernstfall nicht nur im Kindergarten, sondern überall
wie zum Beispiel auch zu Hause umgesetzt werden.
Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass selbst kleine Kinder durch das richtige Verhalten im
Realfall schon das leben anderer Menschen gerettet haben.
Mit Sicherheit werden alle Kinder in Ihren Familien und den Freunden vom
Besuch bei der Feuerwehr spannende Sachen erzählen
und es wurde bei den
meisten sicherlich der Wunsch gestärkt, später mal ein "Feuerwehrmann" zu
werden.
Zum Abschluss wurde ein Gruppenfoto gemacht,
welches demnächst der Kindergartengruppe übergeben wird
und sicherlich im Kindergarten einen schönen Platz finden wird, um den Tag
bei der Feuerwehr unvergesslich zu machen.
Wir werden auch in Zukunft weitere Brandschutzerziehungsmaßnahmen in
Kindergärten und Schulen durchführen,
welches die Sicherheit von Kindergartenkindern und Schülern verstärken soll.
Es sind Fotos von der Brandschutzerziehung vorhanden, jedoch werden wir
diese auf der
Feuerwehr-Homepage nicht veröffentlichen, da uns von den Eltern der Kinder
keine Einverständniserklärung vorliegt.
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Bericht: Tobias Nolte-Pagel |
Fotos: Keine |
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