An drei Freitagen (22.02., 29.02. und
07.03.2008) im 1. Halbjahr begaben sich die Atemschutzgeräteträger
der Feuerwehr Nörten-Hardenberg mit weiteren Kameraden der Fleckengemeinde
Nörten-Hardenberg
in die Atemschutzübungsstrecke (richtig heißt sie
Atemschutzgewöhnungsstrecke) der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in
Northeim.
Es ist für jeden Atemschutzgeräteträger Pflicht, sich mindestens einmal im
Jahr eines Leistungsnachweises zu unterziehen,
in der Stützpunktfeuerwehr Nörten-Hardenberg wird dieses von der Wehrführung
einmal pro Halbjahr für jeden tauglichen Atemschutzgeräteträger abverlangt.
Vor der Atemschutzübung werden alle
Atemschutzgeräteträger Ärztlich untersucht und die Vitalwerte notiert.
Nachdem die Geräte geschultert sind und der Anfangsdruck bei der
Atemschutzüberwachung gemeldet wurde,
hieß es als erstes den Schlauchturm der FTZ zu besteigen, anschließend ging
es direkt in die Atemschutzübungsstrecke.
Die Anlage besteht aus eine Art "Käfig", in dem man den Streckenverlauf
beliebig verändern kann, sodass jedes mal die Teilnehmer
Ihre Belastungstauglichkeit und das Koordinationsvermögen bei absoluter
Dunkelheit neu unter beweis stellen müssen.
Die Hindernisstrecke im "Käfig" beinhaltet mehrere Hürden, versteckte
Schiebetüren (seitlich, oben, unten,...) und einen Kriechtunnel,
zudem muss man eine vorab gestellte Aufgabe (z.B. ausbauen eines Schiebers)
unter extremer Hitze ausführen.
Das Ziel ist es, möglichst "cool" diese Kriechstrecke im Trupp miteinander
zu bewältigen, die Kommunikation untereinander ist dabei sehr wichtig!
Die Atemschutzüberwachung kann die Übungsanlage mithilfe von
Wärmebildkameras in der Strecke aus dem Kontrollraum überwachen,
sodass die Sicherheit der Teilnehmer sichergestellt ist und gegebenenfalls
nach der Übung noch Verbesserungsvorschläge an die Kameraden weitergegeben
werden können.
Am Ende der Strecke geht es dann direkt in einen separaten Raum, wo die
Teilnehmer die 30 Meter Endlosleiter besteigen,
zudem müssen sie sich an zwei Fitness-Geräten, dem Laufband und dem Stepper beweisen.
Nach diesen Übungen haben es die Teilnehmer geschafft.
Der Restdruck wird an die Atemschutzüberwachung weitergegeben und die
Vitalen Werte werden ärztlich abgenommen und notiert.
Im 2. Halbjahr 2008 werden wieder drei Termine
in der Atemschutzübungstrecke der FTZ Northeim durchgeführt,
Termine dazu werden auf dem nächsten Dienstplan und auf unserer Homepage
veröffentlicht.
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Bericht: Tobias Nolte-Pagel |
Fotos: 6x Klaus Kondziella |
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