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Bericht 2 Tagesübung vom 16.10.2010
bis 17.10.2010
Am Morgen des
16.10. trafen wir uns um 8.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus um
unsere 2 Tagesübung durchzuführen. Leider waren nicht viele
Teilnehmer anwesend. Zunächst wurde ein kleines Frühstück
eingenommen, um für die nachfolgenden Übungen gestärkt zu sein,
die sich das Ausarbeitungsteam ausgedacht hat.
Nach dem
Frühstück wurden das HLF und das TLF sowie das MTF für die erste
Übung vorbereitet. Trockene Schläuche von den Fahrzeugen wurden
gegen nasse getauscht. Atemluftflaschen, die extra aus Northeim
von der FTZ geholt wurden, wurden ebenfalls auf die Geräte
gebaut.
Gegen viertel
nach 10 ging es dann Richtung Kläranlage, nachdem der Kamerad
Tennstedt auch vor Ort war. An der Kläranlage angekommen ging es
auf zur ersten Übung.
Folgende Lage
war uns gegeben: Brand in einem Pumpenhäuschen. Auftrag:
Menschenrettung und Brandbekämpfung. Nachdem der erste Trupp
sich fertig gemacht hat und mit einem C-Hohlstrahlrohr in das
Gebäude vorging, wurde der vom „Brand“ betroffene Raum
durchsucht und der Rauch (hier durch eine Nebelmaschine
erzeigter Qualm) versucht aus dem Gebäude zu bringen. Es wurde
versucht den Rauch „runter zu drücken.“ Nach dem ersten
AGT-Trupp kam auch noch ein weiterer zum Einsatz, der dieselbe
Aufgabe hatte wie der erste. Nachdem diese Übung für beendet
erklärt wurde, hatten alle anderen Kameraden und Kameradinnen,
gerade die Jüngeren die Möglichkeit selbst mal zu versuchen den
Rauch runter zu drücken. Im Anschluss wurden alle Gerätschaften
wieder verstaut und wir fuhren wieder das Feuerwehrgerätehaus
an.
Bevor wir zur
zweiten Übung starten konnten wurde die erste Übung noch mal
besprochen, was im groben anders laufen hätte können oder was
falsch gemacht wurde. Anschließend wurde sich aufgewärmt und auf
die Feuerwehr aus Angerstein gewartet.
Gegen 13 Uhr
stand die Feuerwehr Angerstein zur Verfügung. Nun konnte die 2
Übung starten. Wir fuhren in den Nörtener Wald zur Bremke Quelle
eine der größten Wasserentnahmestellen im Nörtener Wald. Von
hier aus wurden 2 Pumpen in Stellung gebracht und dann musste
mittels einer Doppelleitung eine Strecke von etwa 400 Metern
überwunden werden. Etwa 150 Meter vor den „Brandobjekt“ wurden 2
Verstärkerpumpen eingesetzt. Am Brandobjekt selber brachten wir
unseren Wasserauffangbehälter in Stellung. Nun konnte dieser
gefüllt werden. Vom Wasserauffangbehälter aus wurde versucht
eine Fördermenge von rund 2500 Litern Wasser pro Minute zu
fördern. Als besonderes Highlight für uns alle wollten wir den
Werfer vom HLF ausprobieren, der aber in den ersten Anläufen
nicht funktionierte. Der Fehler wurde nach einiger Zeit gefunden
und wir konnten den Werfer doch noch ausprobieren und allen die
Möglichkeit geben den Werfer einmal auszuprobieren.
Nachdem alles
erfolgreich abgearbeitet wurde, wurde der Befehl „Zum Abmarsch
fertig“ gegeben und alle räumten gemeinsam auf. Aufgrund des
anhaltenden Regens war diese Aufgabe nicht die Schönste, aber
auch das musste gemacht werden.
Als alles
wieder verstaut war, fuhr der gesamte 1. Löschzug das
Feuerwehrgerätehaus Nörten-Hardenberg an. Hier wurden die
Aufgaben die noch anstanden gemeinsam abgearbeitet. Die
Fahrzeuge und Geräte musste gesäubert und für den Einsatz wieder
fertig gemacht werden. Der Grill wurde angemacht und wir saßen
mit der Angersteiner Wehr noch beisammen. Dann war der
offizielle Teil des ersten Tages auch schon zu Ende und wir
saßen noch bis in die Morgenstunden in einer kleinen Gruppe in
der Fahrzeughalle und später bei einem kleinen Lagerfeuer
zusammen.
Am
Sonntagmorgen gab es erst ein kleines Frühstück und danach ging
es erst an das Aufräumen der Schlafstätte. Nachdem hier alles
sauber war, wurde die letzte kleine Übung durchgeführt. Wir
haben mit Hilfe des HLF und der Seilwinde ein Auto zu ziehen.
Zudem setzten wir eine Umlenkrolle ein, um die Handhabung der
Rüstmaterialien des HLF mehr und mehr zu vertiefen. Zum Ende
wurde noch geschaut, wie es ist mittels der Seilwinde etwas aus
der Tiefe zu ziehen.
Gegen 13 Uhr
war dann alles vorbei und die letzten Aufräumarbeiten wurden
noch getätigt. Gegen 14 Uhr war dann offiziell Ende und alle
gingen erschöpft, aber mit viel Gelerntem nach Hause.
Artikel erstellt von:
Torben_Hamel
Artikel zuletzt geändert von:
Torben_Hamel |
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